Wenn wir anfangen uns zu fragen, was "gluecklich sein" heißt, so faellt uns schnell auf, dass wahrscheinlich jeder eine andere Defintion fuer den Begriff " Glueckl" findet - jeder definiert es auf seine Weise, bezogen auf sein Leben. Was wir nun also tun muessen :
Was ist die Gemeinsamkeit der Gesamtheit aller, die nach Glueck im Leben streben?
Was ist der Ausgangspunkt und somit der Schluessel zum gluecklichen Leben?
Abhaengig von der Kultur, der Gesellschaft und der signifikanten Erziehung, die jeder Mensch auf dieser Erde genießt, entwickeln sich Wertvorstellungen und Maßstaebe, die unterschiedlicher nicht sein koennten. Denkweisen und das Verstaendnis fuer den Begriff Glueck sind somit also so verschieden, wie die Menschen auf der Erde selbst. Und trotzdem gibt es einen gemeinsamen Nenner zwischen allen, die sich auf der Suche nach dem Glueck befinden. Was alle miteinander verbindet ist die Tatsache, dass jeder fuer sich nach Glueck sucht. Jeder sucht nach Antworten. Ich behaupte, dass jeder Mensch auf seiner Reise, die ich als Leben bezeichne, selbst fragen muss wer er ist, um gluecklich zu werden. Damit meine ich nicht Dinge wie " ich heiße so und so .. bin so und so alt .. mache dies und jenes." NEIN. bevor ich anfangen darf, von Glueck zu sprechen und dass ich mich auf der Suche danach befinde, muss ich selbst mit mir gluecklich sein - ich muss mich auf einer lebenslangen Suche befinden, nie aufgeben duerfen zu fragen wer ich bin und vorallem muss ich mich so akzeptieren wie ich bin. Ich muss mich verstehen lernen. Der Prozess, den ich eben als Reise bezeichnet habe, setzt also eine eigenstaendige Taetigkeit vorraus: Selbstreflektion.
Ein Gedankengang, der viel zu sehr in Vergessenheit geraten ist.
Fuer heute erstmal genug der Gedankenspielerei.

Fange ich mal mit deinem Text an:
AntwortenLöschenEs gilt glaube ich zuerst zu sagen, dass deine Erläuterungen wohl nur für tiefgängig denkende Menschen gelten wird.
Es stellt sich schlichtweg die Frage, ob du als Glück per Definition nur eine tiefgängige Glückseligkeit meinst, die somit nur bei oben genannten Menschen vermutlich zu erreichen wäre, bzw. überhaupt als Ziel eben derer gedacht werden wird. Gleichzeitig würde ein solcher per Definition angenommener Inhalt meine weiteren Kritikpunkte, die in dem ersten Satz bereits angeschnitten wurden, verblassen lassen.
Doch wirft sie die Frage auf, ob ein Mensch, welcher mit weniger Synapsenverknüpfungen und weniger Synapsenbildungen pro Minute ausgestattet ist, deswegen nicht glücklich sein kann?
Einen wirklich gemeinsamen Punkt hinsichtlich deiner Idee der allgemein notwendigen Selbstreflektion könnte sich für mich in der persönlichen Frage (umgangssprachlich ausgedrückt:) 'wodurch fühle ich mich gut' finden, als dass man durch (wenn auch simple antworten!) hierdurch die gezielte Glück-Erzielung bewerkstelligen kann und anderenfalls ein vielmehr zufälliges Glück-Erfahren nur verzeichnen kann.
Eben diesem Aspekt 'der Frage nach mir selbst'stellt sich der Mensch wohl i.A. in gewissem automatischen Ablauf, dies meint nicht mehr als vielmehr emotional bedingt und oberflächlich gefolgert. ('das hat Spaß gemacht => das muss ich noch einmal machen um Spaß zu haben').
Hinsichtlich der intellektuellen Glückseligkeit kann man deiner getroffenen Aussage wohl im Weitesten Sinne (meint in unserer momentanen Gesellschaft, welche eine gewisse Umgebung und Erziehung impliziert) zustimmen.
Um zu wissen, wie Dinge auf mich selber wirken und wie ich folglich am möglichst besten durch das Leben komme ist möglichst ausfürhliche Information über mich selber wohl von Nöten. (Handlungsmaßstäbe die z.B. Wirkungen von Handlungen auf mich und (gegebenenfalls) andere beinhalten bzw. berücksichtigen).
um noch einmal einen Aspekt speziell aus deinem Text zu greifen: (das ganze soll ja keine standhafte Essay werden, sondernw enn überhaupt ein grobes Anbrechen der Thematik darstellen...)
Dem Fakt des 'niemals aufhören dürfen zu fragen' kann ich meinerseits und für mich nur zustimmen. So liegt der Grund für mich letztlich (neben des allgemeinen Wissensdranges und den daraus zu ziehenden Folgen) in meiner eigenen Veränderung durch die Außenwelt. So kann es durchaus über eine gewisse Zeit zu Veränderungen in mir selbst kommen, die bei nicht vorhandener Kenntnisnahme eben auch ein Nicht-funktionieren der eigenen Handlungsmaßstäbe einschließen könnten und daraus folglich auch eine Verhinderung des glücklich-seins...
Im Anfang der Entwicklung des philosophischen Ichs ist für mich das stetige Zweifeln bis zu einem gewissen Grade letztlich überhaupt nötig , um sdie eigenen Grundsätze auf einem möglichst nicht unheimlich spezifischen und somit keines Falls allgemeingültigen, Grundsatz basieren zu lassen (Verknüpfung mit glücklichsein unter anderem die bereits genannte...)
Info: dies ist kein geschlossener Text gewesen, sondern er stellt einzig Gedankenströme dar, weswegen ich keinen Anspruch auf eine gute didadktische Form erhoben habe ^^