dass wir nach dem Willen desselben Gottes,
der uns mit Vernunft und Intellekt ausgestattet hat,
auf deren Einsatz verzichten sollen." Galileo Galilei
Glaubst du an Gott? Deine Antwort hat nur dann Bedeutung, wenn
klar wird, an welcher Art von Gott du glaubst oder nicht glaubst.
Es macht einen großen Unterschied, ob er ein rachsuechtiger Despot
ist, der absoluten Gehorsam fordert, oder ein liebender Vater, eine
unpersoenliche Macht der Natur oder vielliecht ach die Natur selbst.
Bis wir nicht wissen, was wir meinen, wenn wir "Gott" sagen, koennen
wir keine anderen Aussagen ueber ihn verstehen.
Aber wie einfach laesst es sich ueberhaupt sagen, was wir mit Gott
meinen? Wird Gott umso realer, je umfassender unsere Defintion
von ihm ausfaellt, oder macht ihn das eher noch mysterioeser?Mithilfe
unserer Metaphysik-Ingenieure, die Erfahrung in der Kunst des Gottbastelns
haben, versuchen wir das herauszufinden.

Hmm...
AntwortenLöschenMir dürfte es zu diesem Thema wohl relativ schwer fallen, einen kontextnahen umfangreichen Kommentar abzugeben.
Ich habe mich wohl aufgrund meiner Individualentwicklung hinsichtlich der betreffenden Glaubensfrage für den Atheismus entschieden. Ich denke, dass der einzige Gott, der in mein Weltbild passen würde wäre einer, der sich auch an die Naturgesetze hält ^^ (wobei es dann immernoch fraglich wäre, ob ich bereit wäre 'zu glauben'...)
Naja zurück zum Kontext:
Ich halte es für eine (bald) unmögliche Angelegenheit Gott zu beschreiben, meint Eigenschaften zuzuweisen. Letztendlich dürfte es(zumindest) schwer werden eine (nach kant^^) fundierte Erkenntnis a priori unter Einsatz der Vernunft und letztendlich eindeutig bewiesen dadurch zu erlangen. Wo soll man bei einer solchen Analyse anfangen? Und letztendlich ist doch schon fraglich ob die von uns gestellten Grundsätze, denen wir bei der Erkenntnis-gewinnung folgen überhaupt irgendeine Relevanz haben können, bezogen auf 'Gott'... soviel zu einem spontanen, nicht tiefgründigen, während des TV guckens entstandenem Gedankenstrom ;)